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Ali Jabor und sein Oud: "Der Klang von Gilgamesch"
Wini Uhrig liest das (gekürzte) Gilgamesch Epos

Ali Jabor ist ein irakischer Musiker, der seit kurzem in Friedrichstal lebt. Er spielt auf dem Oud, der orientalischen Kurzhalslaute, die bereits vor dem 9. Jhdt. n. Chr. schon in Mesopotamien gespielt wurde. Das Gilgamesch Epos ist eine der ältesten schriftlich fixierten Dichtungen der Welt und entstand bei den Sumerern.

Eintritt frei - wir bitten um eine Spende zur Finanzierung der Rechtsberatung im Asylverfahren. 

Do, 13 März 2014
19.30 Uhr
TafF, Belfortstr. 10

76133 Karlsruhe


Ali Jabor und sein Oud
„Der Klang von Gilgamesch“
Wini Uhrig liest das (gekürzte) Gilgamesch Epos.
Das Gilgamesch Epos – in Fragmenten auf Tontafeln überliefert -  ist mit über 4000 Jahren eine der ältesten schriftlich fixierten Dichtungen der Welt. Es handelt von den Heldentaten Gilgameshs, des  Königs der sumerischen Stadt Uruk. Willkür, Macht, Natur, Liebe Kampf und Tod sind die Themen, aber vor allem die Suche nach dem ewigen Leben. Auch der Mythos der Sintflut – Vorlage für den alttestamentarischen Bericht um Noahs Arche – wird hier schon erzählt.

Ali Jabor hat im Irak Musik studiert und gelehrt. Geboren im ersten Golfkrieg hat er sein Leben lang nichts als Gewalt und Krieg um sich herum erlebt. Er, der sich als Abkömmling der sumerischen Hochkultur sieht, sehnt sich danach, seine Musik in Freiheit ausüben zu können.

Wini Uhrig wirkt als Sänger beim Klezmerprojekt „a bisele masl“ mit. Hier hat er drei verschiedene Konzerte mit jiddischen Liedern, Texten und Klezmermusik entwickelt. Bei „RebetiKA“ singt er griechische Lieder. Ein Programm mit Liedern des schwedischen Liedermachers Carl Michael Bellmann wird demnächst Premiere haben.

Der (ja der!) Oud, ist die orientalische Kurzhalslaute, die bereits vor dem 9. Jhdt n.Chr.  schon in Mesopotamien gespielt wurde. Es war schon fesselnd und ein exotisches Erlebnis, wie Ali  Jabor …meditativ verinnerlicht und improvisativ virtuos die Saiten seiner orientalischen Kurzhalslaute…zum Schwingen brachte.

Pressestimme

„Außergewöhnlich genug waren alleine schon seine akzentuiert vorgetragene Stücke aus heimischer Überlieferung. Doch wie er ebenso davon ausgehend solche eigenwillig  variierte und facettenreich gleichermaßen in seine eigenen Kompositionen moderne Stilelemente einfließen ließ, gab dem Konzert nochmals dazu eine besondere Note. Eine darüber hinaus nicht nur musikalische. Das Gilgamesh Epos reflektiert inhaltlich durchaus auch Aspekte von Ali Jabors eigenem Schicksal. Vor sechs Monaten entfloh der Iraker der Gewalt im Irak und lebt seitdem unter eingeschränkten und schwierigen Verhältnissen als  Asylbewerber in Friedrichstal.“
Wini Uhrig „…hatte sich Anspruchvolles vorgenommen und Passagen des sumerischen Gilgamesh-Epos in Lesungen eloquent, auch mit Humor eindrücklich mit der Musik verschmolzen.“
Alexander Werner in BNN Hardt am 25.11.13

 

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