Lieder aus dem ghetto

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"Sog nit kejnmol as du gejst dem letztn weg"
Jiddische Lieder, die in den Ghettos Osteuropas 1942 bis 1944

21. Juni 2007 um 19:30 Uhr
im Tagestreff für Frauen „TafF
Belfortstraße 10 / Rückgebäude

Auf den ersten Blick mag es verwundern, gar verstören: in der Situation brutalster Unterdrückung, Entrechtung und existentieller Bedrohung in den von den Nazis eingerichteten Ghettos entstand eine Fülle kultureller Werke verschiedenster Art. Theater wurden betrieben, Konzerte veranstaltet, sogar Kabarettprogramme, die das Ghettoleben kommentierten, entstanden.
Literatur- Kompositions- und Liedertextwettbewerbe wurden ausgeschrieben. Den Initiatoren dieser Aktivitäten ging es darum, die Identitätsstiftende Kraft der Kultur einzusetzen gegen die Verzweiflung, Depression und Entmenschlichung des täglichen Erlebens. Das Konzert wird veranstaltet von SOZPÄDAL und soll Zeugnis geben von dieser hervorragenden Kultur, die von den Faschisten fast vollständig vernichtet wurde. SOZPÄDAL fördert die Verbindung von Kultur und Sozialarbeit und widmet sich auch Themen, die unbequem sind. Das Wachhalten des Erinnerns an die furchtbaren Geschehnisse der Nazizeit ist SOZPÄDAL ein Anliegen.

Mitwirkende des Konzertes sind:
Wini Uhrig -Gesang und Konzept
Leonhard Schneider - Akkordeon
Darko Erletić - Gitarre
Iris Singrün - Violine
Gitta Ziegler - Lesung

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